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Glaubensfragen

Jesus

Ich habe heute Nacht festgestellt, daß ich Jesus mag.

Ich halte ihn zwar weder für Gott, noch für Gottes Sohn, aber dennoch, ich mag den Kerl.

Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.

Jesus hilft mir, auch wenn er definitiv tot ist. Doch seine Worte leben ewig.

Namd!

7.4.08 10:18


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Vater, wo bist du?

Gestern nacht habe ich online Zeitung gelesen.

Die Zeitschrift mit den vier großen Buchstaben hat alle Grenzen gesprengt. Sie veröffentlichten ein Obduktionsfoto der ausgemergelten Leiche der kleinen Lea-Sophie, die im November 2007 qualvoll verhungerte. Der starre Blick einer Toten, ein Auge fehlt, der Kopf ist riesig, die Wangenknochen stechen hervor, Haarbüschel fehlen.

Nachdem ich mich erstmal übergeben mußte, begann ich über diese grundsätzliche Thematik nachzudenken. So viele zu Tode mißhandelte und vernachlässigte Kinder, allein in Deutschland.

Allein in den letzten Monaten. Akten des Grauens: Jessica, Kevin, ... mir fallen diese ganzen Namen gar nicht mehr ein, es sind so viele.

Dann lese ich wieder, in christlichen Foren beispielsweise, Dinge wie "Gott hat mir geholfen, meine Autoschlüssel wiederzufinden."

Toll.

Banalität sondersgleichen. Da bin ich geneigt, zu antworten: Ich saß heute morgen auf der Toilette und mir ging das Papier aus. Aber Gott in seinem weisen Ratschluß hatte noch eine Rolle für mich im Schrank versteckt.

Was will ich damit sagen? Wenn Gott selbst bei diesen unsäglichen Banalitäten hilft, wieso hilft er nicht diesen Kindern, die es weit dringender nötig haben als die Dame, die aufgrund fehlender Autoschlüssen ihren Termin beim Friseur verpassen würde?

Wo ist denn dieser allzeit gütige Gott in solchen Momenten? Er überläßt uns doch nicht uns selbst. Sonst würden nicht so viele Menschen schreiben, daß sie ständig sein Wirken erleben. Wie mit den Autoschlüsseln.

Gott, ich flehe dich an: Anstatt verlorene Autoschlüssel, finde lieber verlorene Kinder.

Ich gehe meine jetzt erstmal ganz fest drücken, aus Dankbarkeit, daß es ihnen gutgeht.

 

6.4.08 14:02


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