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Ich denke, also bin ich, also ist Gott

In unserem Israel-Urlaub haben wir auch die Westliche Mauer, bekannter als "Klagemauer" (Juden mögen diese Bezeichnung jedoch nicht) besucht.

Als wir durch die Kontrollen durch waren und auf dem Vorplatz standen, fingerte ich also dann einen Zettel aus meiner Tasche und schrieb eine Nachricht an Gott mit ein paar Bitten, in der Hoffnung, daß diese erfüllt werden.

Dann ging ich auf die Mauer zu. Und während ich diese Schritte ging, erfüllte sich sogleich mein erster und mit wichtigster Wunsch: Gott, offenbare dich mir.

Er offenbarte sich. Ich fing unwillkürlich an, zu weinen. Es war mir peinlich aber ich konnte nicht aufhören, ich weinte und schluchzte und ging weiter auf die Mauer zu.

Ein Mann fragte mich, ob ich Jude sei und ob ich einen Gebetsriemen anlegen will, aber ich lehnte ab. Ich wollte diese Moment nicht unterbrechen mit dem Anlegen eines Tefillin.

Ich ging zur Mauer hin und suchte mir einen freien Platz. In dem Moment, als ich die Steine berührte, war ich vom Geist Gottes erfüllt und ich wußte: Gott ist real.

Ich mußte immernoch weinen.

Als ich das erste Mal zu Gott betete, als ich ihn das erste Mal bat, sich zu zeigen, mir zu helfen, war ich ein kleiner Junge von etwa 5 Jahren. Heute bin ich 45.

Und das erste Mal im Leben hat Gott mir geantwortet. Ich habe Fragen gestellt und er hat sie beantwortet. Ich habe keine Stimmen gehört, sondern bekam Gedankenimpulse mit der tiefen Gewißheit über deren Richtigkeit.

40 Jahre, so lange wie Moses mit dem Volk Israel durch die Wüste geirrt ist, mußte ich auf Antwort warten. Aber wie auch bei Moses, hat sich das warten gelohnt, denn die Antworten und Gottes Gegenwart waren umwerfend.

Mehr, oder detailreicher kann und will ich das nicht beschreiben. Es wäre zu intim und es gibt schlußendlich auch nicht genug Worte, um das, was ich an der Tempelmauer erlebt habe, zu beschreiben.

Aber ich weiß nun: Gott ist real. Und das ist schön.

24.7.08 21:53
 


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bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marco Pjotr (25.7.08 12:36)
Lieber Savik,

ich empfinde namenlose Freude für deine Gotteserfahrung. Ja, sowas ist sehr intim und es gibt keine Worte für das Erlebte und selbst, wenn es Worte gäbe, so wäre das Ganze für einen Außenstehenden kaum bis garnicht nachvollziehbar.

Shalom.


Marco Pjotr (25.7.08 12:38)
Nachtrag:

Es lohnt sich aber, das Erlebte für sich aufzuschreiben, denn mit der Zeit verblaßt die Erinnerung ein wenig.
Wenn Du es in ein paar Jahren wieder liest, wird es Dir Trost geben.


Sonntagskind / Website (25.7.08 19:54)
Ich freu mich sehr für dich.


Savik (26.7.08 12:13)
Oder ich reise einfach noch mal hin


poe (29.7.08 16:29)
Ich bin zutiefst berührt über die Beiträge in Deinem Blog. Nach dem ich diesen Beitrag las, mußte ich Dir einfach schreiben, auch wenn mir angesichts der Schönheit und Unbeschreibbarkeit Deiner Gotteserfahrung schlichtweg die Worte fehlen.

Gruß - Poe


Susanne (6.9.08 13:48)
Wundervoll, einfach großartig - Deine Gotteserfahrung.

Aber Du musst nicht nochmals dort hinfahren, um Gott spüren zu können. Du kannst ihn überall spüren und auf ihn hören. Musst nur mit ihm sprechen.
LG
Susanne

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